Obwohl ich meine angesammelten Links erst nach Abschluss meiner Diplomarbeit aufräumen will, ist mir dies bereits eine Vorab-Meldung wert: Google schickt sich an, auch Bücher zu durchsuchen – und damit meinem einstigen Praktikumsunternehmen ernstliche Konkurrenz zu machen. Dabei ist o.a. Link noch offline, aber der folgende zeigt, wie sich der Dienst bereits jetzt nutzen lässt. Mir scheint jedoch fraglich, ob Google bezüglich Büchern wirklich gut genug ist und mit den Umfeldinformationen mithalten kann, die Cite Seer liefert. Ein Beispiel-Ergebnis von Cite Seer. (Dazu muss gesagt werden, dass Cite Seer sich auf wissenschaftliche Literatur beschränkt: Auf die Schnelle war keine Suchanfrage zu finden, die sowohl bei Google als auch bei Cite Seer mit demselben Autor zu Treffern geführt hätte.)
BTW: Geht das schon wieder los? Erst drängt M$ jeden Konkurrenten durch einen Griff in die Kaffeekasse, verbunden mit Dumping-Preisen, aus dem Markt – jetzt macht Google es nach – mit einem Griff in den Cache? ... Wie war das noch? "Wissen ist Macht", "Geld ist Macht", also ist Wissen/Information auch gleich Geld?
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4.8.04
21.5.04
Digitale Wissenschaftliche Bibliothek
Bisher waren mir Digitale Bibliotheken, ehrlich gesagt, eher suspekt. Aber jetzt war ich "in" einer. Toll! Großartig! Super! Man findet Fachartikel - im Volltext -, wissenschaftliche Literatur, aus der man direkt zitieren kann.
Zur-Bib-Latschen war gestern? Hoffentlich. :)
Und es kommt noch besser: Die Literatur ist informetrisch ausgewertet (ähnlich dem Google-Algorithmus), d.h. man kann gleich sehen, welche Literatur wichtig ist, und welche weniger wichtig. - Oder zumindest, was den Anschein dessen hat. Natürlich wissen auch (Informations-)Wissenschaftler, wie eine informetrische Analyse funktioniert, und genauso, wie es Google-Spamming gibt, gibt es auch Wissenschaftlier, die sich möglichst häufig selbst zitieren oder von befreundeten Wissenschaftlern zitieren lassen, damit sie im Analyse-Ergebnis möglichst weit oben landen. Ja, selbst sowas wie Tauschringe gibt es dort: Zitierst du mich, zitier' ich dich. Gelernt hat man das als guter IWler von seinem Dozenten, der einem das auch par excellence vormacht. (Winke-winke, hallo Herr Stock.) :-)
Update @ 20040525-13.53:
Tiefer auf CiteSeer eingehende Postings habe ich in ein eigens dafür neu eingerichtetes Blog verschoben.
Zur-Bib-Latschen war gestern? Hoffentlich. :)
Und es kommt noch besser: Die Literatur ist informetrisch ausgewertet (ähnlich dem Google-Algorithmus), d.h. man kann gleich sehen, welche Literatur wichtig ist, und welche weniger wichtig. - Oder zumindest, was den Anschein dessen hat. Natürlich wissen auch (Informations-)Wissenschaftler, wie eine informetrische Analyse funktioniert, und genauso, wie es Google-Spamming gibt, gibt es auch Wissenschaftlier, die sich möglichst häufig selbst zitieren oder von befreundeten Wissenschaftlern zitieren lassen, damit sie im Analyse-Ergebnis möglichst weit oben landen. Ja, selbst sowas wie Tauschringe gibt es dort: Zitierst du mich, zitier' ich dich. Gelernt hat man das als guter IWler von seinem Dozenten, der einem das auch par excellence vormacht. (Winke-winke, hallo Herr Stock.) :-)
Update @ 20040525-13.53:
Tiefer auf CiteSeer eingehende Postings habe ich in ein eigens dafür neu eingerichtetes Blog verschoben.
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